Sony A7ii – Lohnt sich das Upgrade?

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Nach dem Erfolg der Alpha 7 bringt Sony mit der A7ii nun den Nachfolger auf den Markt. Beide Kameras teilen sich den gleichen hochauflösenden Sensor, die A7ii bringt dennoch einiges an Verbesserungen mit. Ob sich der Umstieg lohnt, klären wir in diesem Test.

Die A7ii gibt es mittlerweile für ca. 999€ bei Amazon zu kaufen, mit dem passenden 28-70mm Kit-Objektiv muss man mit 1100€ rechnen.

Die wichtigsten Features

  • 24,3 Megapixel Vollformat CMOS Sensor mit optischem Tiefpassfilter
  • Sensorstabilisierung
  • Kompatibel mit E-Mount-Objektiven 
  • Elektronischer Sucher mit 2,3 Millionen Bildpunkten
  • Verbessertes Autofokussystem
  • Verstellbares 3 Zoll TFT LCD mit 921.600 Bildpunkten
  • BIONZ X Bildprozessor
  • WiFi und NFC

Unterschiede zur A7

  • Sensorstabilisierung
  • Deutlich geringere Sensorreflexionen
  • Handlicheres Gehäuse
  • Komplett aus Metall gefertigtes Bajonett
  • Schnellerer Autofokus
  • Besserer Videocodec

Was bei der A7ii direkt auffällt, ist das deutlich bessere in der Hand liegende Gehäuse. In diesem Bereich hat Sony auf den Wunsch der Nutzer gehört und einen größeren Griff verbaut, der gleichzeitig für einen besser zu erreichenden Auslöser sorgt. Insgesamt ist die Kamera rund 120 Gramm schwerer geworden, was mir im Test aber nie negativ aufgefallen ist, da die A7ii angenehmer zu halten ist – und das auch über eine längere Zeit.
Sonst sind kleinere Veränderungen an den Bedienelementen zu bemerken, an die man sich nach kurzer Zeit aber schnell gewöhnt. 

Ausstattung

Wie bereits angemerkt bietet die A7ii einen verbesserten Videomodus, der Profis nun die Möglichkeit bietet, im XAVC-S Format bei 50 Mbit aufzunehmen. Weitere Bildprofile, die bereits von der A7S bekannt waren, sind ebenfalls mit an Bord. 
Ansonsten unterscheidet sich die A7ii im Bereich der Ausstattung nicht sonderlich von der A7, was jedoch kein Problem ist, da die A7 bereits eine ganze Reihe an Features für Profis und Anfänger mitgebracht hat. So sind weiterhin eine Menge an nützlichen Automatikprogrammen vorhanden, die wie gewohnt per Einstellrad gewählt werden können.
Erfreulicherweise hat Sony das Problem des zu schwachen Bajonetts behoben und fertigt dieses nun komplett aus Metall an. Ambitionierte Fotografen können nun also problemlos auch größere Objektive verwenden und müssen nicht mehr auf unerwünschten Lichteinfall am Rand des Bajonetts achten. Auch leichtere Objektive profitieren von der neuen Aufnahme und sitzen deutlich straffer an der Kamera. Die starke Abnutzung nach einiger Zeit sollte ebenfalls kein Problem mehr darstellen.

Bildqualität

Da die A7ii den gleichen Sensor und Bildprozessor wie die A7 verwendet, ist weiterhin eine hervorragende Bildqualität zu beobachten. Einige Änderungen sind jedoch bei der Bildverarbeitung zu erkennen, denn die A7ii bietet eine etwas feinfühligere Rauschunterdrückung und holt bei wenig Licht somit noch etwas mehr aus dem Sensor heraus.
Wer sich nun fragt, ob der übernommene Sensor mit dem derzeitigen Standard mithält, kann sich entspannt zurücklehnen. Denn dieser muss sich auch im Vergleich mit anderen aktuellen Sensoren aus dem DSLR-Bereich nicht verstecken und liefert nach wie vor Bilder auf einem sehr hohen Niveau.

Kit-Objektiv

Sony hat mit dem Erscheinen der A7ii kein neues Kit-Objektiv vorgestellt und bietet die Kamera weiterhin mit dem FE 28-70 mm 3.5-5.6 OSS an. Da das Objektiv bereits in unserem Test zur A7 eine sehr gute Leistung gezeigt hat, können wir es auch mit der A7ii nur empfehlen. Vor allem, wenn man etwas abblendet, liefert dieses Objektiv für den günstigen Preis scharfe Bilder und lässt sich auch für Landschaftsaufnahmen verwenden.

Lohnt sich das Upgrade?

Abschließend stellt sich nun natürlich die Frage, ob sich ein Upgrade auf die A7ii lohnt. Die Kinderkrankheiten der A7 wurden behoben, was die Kamera besonders im Bereich der Ergonomie vom Vorgänger abhebt. Technisch gesehen sind ist vor allem der neue Stabilisator interessant, der bei wenig Licht ca. zwei Blendenstufen ausgleichen kann. 
Für fortgeschrittene Fotografen, die eine einige Objektive verwenden und in verschiedensten Situationen das Maximum aus ihrer Kamera herausholen, erscheint uns ein Upgrade als sinnvoll. Der größere Griff und das langlebigere Bajonett sind machen in der Praxis einen deutlichen Unterschied.
Für Einsteiger, die gerade in den Bereich der Vollformatfotografie eintauchen, sind diese Verbesserungen zwar nett, aber den Aufpreis nicht wert. Denn wie bereits beschrieben, ist die Kombination aus A7 und Kit-Objektiv durchaus fähig, sehr gute Bilder zu machen und durch die fallenden Preise auf dem Gebrauchtmarkt, bietet die A7 für ca. 500€ weniger eine hervorragende Bildqualität und Ausstattung.

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