Sony A7iii – Ein neuer Sensor und viele Verbesserungen, aber lohnt sich der Aufpreis?

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Mit der neuen A7iii bringt Sony viele Features der an Profis gerichteten A9 in die Vollformat-Mittelklasse. Möglich macht dies ein neu entwickelter Sensor, an den viele Erwartungen geknüpft sind. Wie sich die neue Kamera schlägt und ob ein Upgrade Sinn macht, erfahrt ihr in diesem Test.

Die A7iii gibt es für ca. 2200€ bei Amazon zu kaufen. mit dem passenden 28-70mm Kit-Objektiv muss man mit 2300€ rechnen.

Die wichtigsten Features​

  • 24MP Vollformat BSI CMOS Sensor
  • 93% Autofokusabdeckung (693 Phasen-Autofokuspunkte, 425 für Kontrast-Erkennung)
  • 4K/30p Videoaufnahme
  • Sensorstabilisierung
  • Serienbilder mit 10 Bildern pro Sekunde
  • 2.36M OLED Sucher, 0.78x Vergrößerung
  • Touchscreen
  • Größere Batterie
  • Zwei SD-Kartenslots
  • USB 3.1 Typ C

Die Features zeigen bereits, dass die A7iii ein deutliches Upgrade im Vergleich zur A7ii ist, die damals vor allem einige Kinderkrankheiten der A7 ausgebessert hatte und für viele den Umstieg nicht wert war. Vor allem die schnellen Serienbilder und der bessere Autofokus machen die neue Kamera von Sony nun auch für Sportfotografen interessant.

Ausstattung

Wie bei den Vorgängermodellen sind einige Automatikprogramme mit an Bord, dazu zählen unter anderem ein Vollautomatikmodus, verschiedene Motiv- und Kreativprogramme. Das Drehrad enthält außerdem zwei Benutzerspeicher, die frei belegt werden können.
Obwohl der Sensor die gleiche Auflösung von 24MP bietet, ist er in der BSI-Technik (Backside-Illuminated) gefertigt und bietet so eine verbesserte Lichtempfindlichkeit. Durch das sogenannte Dual-Gain Design soll bei hohem Lichteinfall der Dynamikumfang erhöht, und das Rauschverhalten bei wenig Licht reduziert werden.
Das Autofokussystem verwendet 693 Phasen-Autofokuspunkte, die 93% des Bildfelds abdecken. Unterstützend wird ein Kontrast-Autofokus mit 425 Messpunkten verwendet, diese Kombination nennt sich dann Hybrid-Autofokus. Laut Sony soll der Autofokus im Vergleich zur A7ii doppelt so schnell sein und dies auch im AF-C-Modus beibehalten.
Die Sensorstabilisierung wurde leicht verbessert, was sich in der Praxis aber kaum bemerkbar macht.
Videos werden in 4K bei bis zu 100 MBit/s aufgezeichnet, in Full HD werden sogar 120 Bilder pro Sekunde aufgenommen. Unterstützt werden S-Log2, S-Log3, Gamma Display Assist, Zebra und Proxy-Recording. HDR-Videos kann die Kamera auch aufnehmen, Sony spricht hier von 14 Blendenstufen Dynamikumfang.

Bildqualiät

Auf einen Blick:

  • Eine der besten Kameras für Low-Light
  • Hervorragender Dynamikumfang
  • Sehr gute JPEG-Verarbeitung
  • Gute Farbreproduktion, besonders bei Hauttönen

Durch den neuen CMOS-Sensor macht die Bildqualität der A7iii einen weiteren schritt nach vorne und bewegt sich nach wie vor unter den besten auf dem Markt. Bis ISO 800 werden auch die höchsten Ansprüche an rauscharme Bilder befriedigt und bis ISO 6400 sind weiterhin sehr gute Aufnahmen möglich. Eine Empfindlichkeit von ISO 12800 und darüber kann in seltenen Situationen genutzt werden, hier stößt der Sensor aber auch langsam an seine Grenzen. 

Das Rauschen bleibt jedoch über den gesamten ISO-Bereich sehr Feinkörnig und lässt sich in der späteren Bearbeitung gut in den Griff bekommen. Was JPEG Aufnahmen angeht, hat Sony einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht, was die Bildverarbeitung angeht. Die Aufnahmen wirken durchweg scharf und bei hohen Empfindlichkeiten angenehm rauscharm. Die Vorgängermodelle hatten mit der Rauschunterdrückung zu kämpfen und haben oft zu stark nachgeschärft, was in sehr künstlich wirkenden Bildern endete – dies gehört nun der Vergangenheit an.

Video

Die A7iii nimmt Videos in 6K auf und skaliert diese dann auf 4K bei 24 Bildern pro Sekunde herunter. Wenn 4K bei 30 Bildern erreicht werden soll, nimmt die Kamera in 5K und bei einem Crop-Faktor von 1,2 auf. Diese Technik nennt sich “Oversampling” und verspricht insgesamt eine bessere Videoqualität. 

Der deutlich teureren A9 steht die A7iii in Sachen Videoaufnahme in nichts nach, denn auch dort werden die gleichen Techniken eingesetzt, denn beide Kameras profitieren von der schnelleren Auslesegeschwindigkeit des neuen Sensors. Der Rollingshutter-Effekt ist bei schnellen Bewegungen zwar zu bemerken, fällt aber deutlich geringer aus, als beispielsweise bei der A6500. Ein externes Mikrofon und Kopfhörer für Audio-Monitoring lassen sich natürlich auch anschließen.

Fazit

Sony setzt mit der A7iii wieder einmal neue Standards im Bereich der spiegellosen Systemkameras. Durch das wesentlich bessere Autofokussystem ist die A7iii nun auch für Sportfotografen interessant und kann somit in allen Bereichen der Fotografie einwandfreie Ergebnisse erzielen. Wer also das nötige Kleingeld hat, wird von dieser Kamera mit Sicherheit nicht enttäuscht werden.

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